Indikationen / Symptome
Durchbrechung des Status epilepticus
Schmerzmedikation
Kontraindikationen
Verletzung der Nase
Nasenbluten, übermäßige Schleimbildung
Alternativen
buccale, rektale oder intramuskuläre Gabe
intravenös
intraossär
Verzicht auf Maßnahme bis Eintreffen NA
Aufklärung / Risiken
Aufklärungsumfang nach Dringlichkeit der Maßnahme
Brennen nach Anwendung an Nasenschleimhaut
Einwilligung
gemäß dem geäußerten oder mutmaßlichen Pat.-Willen
kein schriftliches Einverständnis erforderlich
Dokumentation im Einsatzprotokoll notwendig
Durchführung
höchstkonzentrierte Lösung, kleinstes Volumen des Medikaments wählen
benötigtes Medikamentenvolumen in Spritze aufziehen
Zerstäuber an Luer-Lock-Anschluss des Spritzenkonus verbinden
Luft eliminieren und sicherstellen, dass Spritze das gewünschte Medikamentenvolumen enthält
mit der freien Hand den Hinterkopf des Pat. halten
Zerstäuber fest auf Nasenloch aufsetzen
Ausrichtung Stempel nach oben und zur Seite
Spritzenstempel zügig vorschieben
max. Gesamtvolumen 1 ml pro Nasenloch
Erfolgsprüfung
gewünschte pharmakologische Wirkung verabreichter Medikamente
Gegenmaßnahmen
Abbruch bei Komplikationen
Verlaufskontrolle
pharmakologischer Effekt verabreichter Medikamente
Anmerkungen
Zur Applikation wird ein Spritzenaufsatz zur Zerstäubung eines Medikamentes, welches über die Nasenschleimhäute resorbiert wird, benötigt.